„Merlin, zeig uns die neue Release-Architektur – und schreib den Endpoint gleich daneben.“
Kontext vorhanden: Review → Freigabe → Release, besprochen in den letzten 14 Transkriptzeilen.
Knurz Live ist ein KI-Teilnehmer, der gezielt antwortet, Wichtiges mit Originalbeleg festhält – und Diagramme, Slides, Code und Live-Previews direkt ins Meeting teilt.
Live-Transkript
Ich schaue mir den Login-Bug heute Nachmittag an.
Merlin, was ist aus dem letzten Daily noch offen?
The Shared Canvas
Knurz Live spricht nicht nur über eine Idee. Der Agent setzt sie während des Gesprächs als Diagramm, Slide, Code oder ausführbare HTML-Preview um – und teilt das Ergebnis live mit dem ganzen Raum.
„Merlin, zeig uns die neue Release-Architektur – und schreib den Endpoint gleich daneben.“
Kontext vorhanden: Review → Freigabe → Release, besprochen in den letzten 14 Transkriptzeilen.
app.MapPost("/releases",
async (ReleaseRequest request,
ReleaseService service) =>
{
await service.StartAsync(
request, cancellationToken);
return Results.Accepted();
});
Das Problem nach dem Call
Protokolle fassen Vergangenes zusammen. Teams brauchen zusätzlich eine verlässliche Antwort auf die Frage: Was ist noch offen – und wer hat es tatsächlich gesagt?
Entscheidungen verteilen sich über Transkript, Chat und Gedächtnis. Beim nächsten Daily beginnt die Suche von vorn.
Ein Kern, drei Türen
Der Kern verarbeitet Transkriptzeilen, einen Serien-Schlüssel und einen Antwortkanal. Ob diese aus einem Online-Meeting, einem Mikrofon im Raum oder einem direkten Chat kommen, ändert nicht, was der Assistent weiss.
Der Bot tritt über die self-hosted Attendee-Schicht bei, hört Live-Captions oder eigenes Whisper, schreibt in den Chat und kann per Stimme oder Screenshare antworten.
Die Web-App streamt das Raummikrofon an den Agenten. Er transkribiert, schreibt mit und antwortet über den Gerätelautsprecher – derselbe Kern, ganz ohne Meeting-Plattform.
„Was hatte ich zugesagt?“ oder „Was ist aktuell offen?“ – der direkte Dialog greift auf das Gedächtnis derselben Meeting-Serie zu, ohne erneut einen Call zu öffnen.
Beleg statt Behauptung
Der Beobachter erkennt Zusagen, offene Fragen, Entscheide, Blocker und Termine. Jeder Eintrag wird mit Sprecher, Zeitpunkt und wörtlichem Zitat verbunden.
„Ich schaue mir den Login-Bug heute Nachmittag an.“
#04Ein Teilnehmer, der handeln kann
Knurz Live entscheidet kontextabhängig, wann ein Werkzeug nötig ist – und kündigt sichtbar an, was er gerade tut.
Der Agent erstellt aus dem besprochenen Kontext eine Markdown-Folie, ein Mermaid-Diagramm oder eine Code-Ansicht und startet die echte Bildschirmfreigabe.
Websuche über eine mitgelieferte, self-hosted SearxNG-Instanz – ohne geratenes Aktualitätswissen.
Auflisten, abhaken, verwerfen oder ausdrücklich festhalten – per natürlicher Ansprache und mit dokumentiertem Auslöser.
Das laufende Transkript zusammenfassen und optional direkt in den Meeting-Chat stellen.
Wake-Wort plus eigener LLM-Gate unterscheiden „Merlin, hilf uns“ von „Ich habe das mit Merlin getestet“. Unvollständige Ansprachen warten auf den nächsten Satzteil, statt vorschnell zu antworten.
Self-hosted by design
Knurz Live verbindet self-hosted Komponenten über klare Schnittstellen. Modelle, Speech-to-Text, Suche und Stimme können innerhalb Ihrer Umgebung betrieben werden.
Offen beantwortet
Vertrauen entsteht nicht durch eine schöne Demo, sondern durch klare Produktgrenzen – besonders bei Meetings und personenbezogenen Aussagen.
Nein, dafür gibt es bewusst kein Werkzeug. Der Agent arbeitet mit Live-Captions oder einem eigenen Speech-to-Text-Stream. Für das Meeting-Gedächtnis werden strukturierte Einträge mit Beleg gespeichert, nicht das vollständige Transkript. Der heutige PoC schreibt Äusserungen allerdings noch in das technische Container-Log; abschaltbares Inhalts-Logging und eine Log-Retention gehören deshalb zwingend zum Produkt-Hardening.
Im Meeting prüft zuerst ein Wake-Wort, danach ein eigener LLM-Gate, ob der Agent wirklich angesprochen wurde und die Frage vollständig ist. Im Direkt-Chat gilt jede Nachricht als an ihn gerichtet.
Die Meeting-Schicht basiert auf der self-hosted Attendee-API, die für Teams, Zoom und Google Meet ausgelegt ist. Der aktuelle Produktkern trennt plattformspezifische Kanäle bewusst von Transkript, Werkzeugen und Gedächtnis. Zusätzlich funktionieren Raum-Modus und Direkt-Chat ganz ohne Meeting-Plattform.
Die Komponenten können self-hosted betrieben werden. API-Zugriffe lassen sich per Schlüssel schützen, menschliche Identitäten über Keycloak/OIDC zuordnen, Aufbewahrung ist konfigurierbar und einzelne Sitzungsdaten sind gezielt löschbar. Ein fein abgestuftes Rollen- und Sichtbarkeitskonzept gehört noch zum Produkt-Hardening.
Noch nicht. Der aktuelle Stand ist ein funktionsreicher PoC für kontrollierte Piloten. Vor einem breiten Rollout müssen insbesondere Rollen und Berechtigungen, automatische Einwilligungshinweise, Log-Retention, Observability und echte Parallelisierung mehrerer Meetings gehärtet werden.
Eine wiederkehrende Meeting-Serie, ein informiertes Team, ein klares Meeting-Profil und ein begrenztes Ziel – beispielsweise offene Zusagen aus Dailys zuverlässig bis zum Folgetermin sichtbar zu halten.
Ja. Der Bot ist sichtbar in der Teilnehmerliste, trotzdem müssen Teilnehmende über Mithören und Transkription informiert werden und zustimmen. Das ist Voraussetzung für jeden seriösen Pilot.
Controlled Pilot
Wir wählen eine Meeting-Serie, definieren gemeinsam, was der Agent beobachten darf, und messen Trefferqualität, Akzeptanz und Nutzen über mehrere Termine hinweg.